Ramie – neues Strickgarn in der Spindel

Mit Jahresbeginn 2018 werde ich keine Wolle-Seide-Mischung und keine reine Seide mehr anbieten und auch die Sockenwolle mit 25% Polyamid-Anteil aus dem Programm nehmen.

Es gibt bei mir dann 100 % Schurwolle aus Österreich und zwei neue, wunderbar weiche, glatte Garne mit seidigem Glanz:

Das eine ist eine Ramie-Wolle-Mischung mit 50 % Ramie, zweifädig gesponnen. Mit ihren 250 m je 100 Gramm ist sie wunderbar für Pullover und Jacken, Schals und Tücher. Meinen Loop (rechtes Bild) aus diesem Material möchte ich nicht mehr missen!

Das anderes ist eine Ramie-Wolle-Mischung mit 20 % Ramie, gesponnen wie Sockenwolle und auch stabil wie diese. Sie hat 300 m auf 100 g und ergibt daher feinere Pullover, gemusterte Schals und etwas dickere Socken.

Tipp: Vorbeikommen, anfassen, verlieben, losstricken!

 

 

Advertisements

Webseitenüberarbeitung

Die Wintermonate sind für mich Zeit zum Aufräumen und für Grundsatztaten. Geht euch das auch so?  Diesmal sind es meine Websites, die überarbeitet und aufgeräumt wurden.

Auf der Spindelwebsite gibt es nun eine klarere Ordnung und spannende neue Kurse, auch in Verbindung mit der Textwerkstatt, und die Erste Österreichische Handstrickergilde hat eine komplette Überarbeitung erfahren.

Wer Fehler entdeckt, darf sie mir gern mitteilen. Und wenn sich die oder der eine oder andere für einen Kurs anmeldet, freue ich mich besonders. 🙂

Vom Schaf zum Schal …

… ist ein arbeitsamer Weg für die Wolle. Und eigentlich beginnt erfolgreiche Wollverarbeitung bereits bei der Schafhaltung.

Wer es genauer wissen möchte, auch einmal die Wolle eines Schafes sortieren, waschen, kardieren, mit Pflanzen färben und verspinnen, für den sind die letzten drei Augusttage wie geschaffen. (Ohne Färben gibt’s das Ganze nochmal eine Woche später Dienstag und Mittwoch.)

Mehr auf auf meiner Website. 🙂

Neue Termine online

ENDLICH !!!!! … habe ich es geschafft, die aktuellen Termine der Spindel online zu stellen.

Kurse, Märkte, Angebote, all das findet sich jetzt auf http://www.spindel.at/termine.html auf dem aktuellen Stand. Das Schönste daran: Wer einen bestimmten Kurs oder auch einen, den es noch nicht gibt, zu seinem Wunschtermin haben möchte, dem kann in der Regel auch geholfen werden: Was möglich ist, richte ich gern ein.

Bis bald also in Langenlois!

Ein Berg pflanzengefärbter Wolle

liegt derzeit im Wohnzimmer und wartet aufs Wochenende. Dann fahre ich damit nach Lunz am See zum Webermarkt im Amon-Haus und biete ihn begeisterten Spinnerinnen und Filzerinnen an.

Wer das Pflanzenfärben auch einmal probieren möchte, kann das gerne tun. Im Oktober gibt es in der Spindel einen viertägigen Kurs „Vom Schaf zum Schal“, bei dem das auch ein Thema ist.
Bis dahin alles Liebe, Ulrike

Ostereierparade

An diesem Wochenende könnt ihr sie in Schloss Fridau live bestaunen (das liegt südwestlich von St. Pölten bei Obergrafendorf). Und am nächsten Wochenende in Schloss Haindorf, das gehört zu Langenlois.

Mir gefällt besonders auch das blaugraue mit dem schlichten orangefarbenen Streifen und dem Hexenstichrand ringsum. Soooo voll muss es gar nicht immer sein, oder doch?

Narrenkappe

Schon wieder wollten einige Töpfchen verschönert werden. Hier ist eines davon. Jahreszeitenbedingt erinnert es mich mit seinen Farben an eine Narrenkappe.

Erst habe ich überlegt, ob die obere Reihe auch noch helle Pünktchen bekommen sollte. Dann ist die Nadel mit mir durchgegangen … et voilà! (Diese Teile bekommen schon wieder ein Eigenleben, es ist unglaublich! Und jedes will anders werden.)

Reliefsticken

Was für mich immer ein „Wow, das will ich können!“ war, haben wir nun in der Schule gelernt: Relief in den Filz zu bringen. Und es ist gar nicht schwer. Jetzt müssen einige ältere Töpfchen hinhalten, da ich gerade beim besten Willen nicht zum Filzen komme. Hier ein edler Glas- oder Vasenübertopf:

Also mir gefällt, wie er zusätzliche Struktur erhält.

Filzstickfilz

Dieser Topf wurde relativ kurz liebevoll gestreichelt und gerollt, dann ungeduldig aufgeschnitten, in die Waschmaschine gesteckt und bestickt. Danach nochmal in die Waschmaschine, woraufhin die Stickereien etwas verrieben und zugleich viel plastischer geworden sind.



Der Pfeil zeigt auf einen Vernähfaden, der nach dem Filzen plötzlich sehr sichtbar war …