liegt derzeit im Wohnzimmer und wartet aufs Wochenende. Dann fahre ich damit nach Lunz am See zum Webermarkt im Amon-Haus und biete ihn begeisterten Spinnerinnen und Filzerinnen an.

Wer das Pflanzenfärben auch einmal probieren möchte, kann das gerne tun. Im Oktober gibt es in der Spindel einen viertägigen Kurs „Vom Schaf zum Schal“, bei dem das auch ein Thema ist.
Bis dahin alles Liebe, Ulrike
In gut vier Wochen kommt die neue Schur, bis dahin brauche ich Platz. Daher biete ich an:
Wollviertler® Wolle, das ist reine Schurwolle von glücklichen Waldviertler und Langenloiser Schafen, die in kleinen Herden leben, ihre Nachbarn kennen, ihren Besitzer kennen und bei Bedarf einen Tierarzt sehen.
Ohne Mottengift. Mit weichem Wasser gewaschen im Ötztal. Riecht herrlich nach Schaf.
Schwarzkopf-Bergschaf-Mischung
Fürs Auffilzen auf Seide nicht fein genug, gut geeignet für festere Filzarbeiten (nass) und alle Nadelfilzprojekte. Meine in diesem Blog gezeigten Arbeiten sind aus dieser Wolle.
unkardiert, ungefärbt, zum Füllen und Ausstopfen
je 100 g 2,– Euro, ab 1 Kilo 9,– Euro
kardiert, ungefärbt, Vliesbreite ca. 80 cm, Länge ca. 2,40 m
je 100 g 2,80 Euro, ab 1 Kilo 17,– Euro
kardiert, gefärbt, mehrfarbig
je 100 g 4,– Euro, größere Mengen nach Rücksprache
Versandkosten kommen nach Anfall dazu.
Standort: Langenlois, Österreichs größte Weinstadt.
Kommt auf einen Plausch vorbei und sucht euch eure Farben aus!
Diese Wolle ist natürlich längst weg, aber es gibt andere …
Hier seht ihr ein Foto von meiner Musterkrempel.

Von Gerhard Wolf erfuhr ich, dass er wieder eine Musterkrempel zu verkaufen hat. Das ist eine Kardiermaschine, mit der man/frau Wolle ordentlich kardieren kann, zu richtigen Vliesen. Voraussetzung: Sie muss gut gewaschen sein. Größe, Rollenzahl etc. weiß ich nicht, Preis auch nicht, bitte fragt ihn selbst per mail. Nochmal: Die auf dem Foto ist meine eigene, es ist nicht das Teil, was jetzt zum Verkauf steht.
PS: Er hat auch noch einen Vorrat an Mohairwolle, ungesponnen. Filzt hervorragend!!!
An diesem Wochenende könnt ihr sie in Schloss Fridau live bestaunen (das liegt südwestlich von St. Pölten bei Obergrafendorf). Und am nächsten Wochenende in Schloss Haindorf, das gehört zu Langenlois.





Mir gefällt besonders auch das blaugraue mit dem schlichten orangefarbenen Streifen und dem Hexenstichrand ringsum. Soooo voll muss es gar nicht immer sein, oder doch?
Schon wieder wollten einige Töpfchen verschönert werden. Hier ist eines davon. Jahreszeitenbedingt erinnert es mich mit seinen Farben an eine Narrenkappe.
Erst habe ich überlegt, ob die obere Reihe auch noch helle Pünktchen bekommen sollte. Dann ist die Nadel mit mir durchgegangen … et voilà! (Diese Teile bekommen schon wieder ein Eigenleben, es ist unglaublich! Und jedes will anders werden.)
Was für mich immer ein „Wow, das will ich können!“ war, haben wir nun in der Schule gelernt: Relief in den Filz zu bringen. Und es ist gar nicht schwer. Jetzt müssen einige ältere Töpfchen hinhalten, da ich gerade beim besten Willen nicht zum Filzen komme. Hier ein edler Glas- oder Vasenübertopf:
Also mir gefällt, wie er zusätzliche Struktur erhält.
Dieser Topf wurde relativ kurz liebevoll gestreichelt und gerollt, dann ungeduldig aufgeschnitten, in die Waschmaschine gesteckt und bestickt. Danach nochmal in die Waschmaschine, woraufhin die Stickereien etwas verrieben und zugleich viel plastischer geworden sind.
Der Pfeil zeigt auf einen Vernähfaden, der nach dem Filzen plötzlich sehr sichtbar war …
In CorNits Filzzauberschule gibt es natürlich auch Hausaufgaben.
Stickmuster üben tu ich auf Herzchen:


und wenn ich sie kann, verteile ich sie auf diesem Topf/Korb/Hut.


Den werde ich im Laufe der nächsten Zeit immer mehr besticken und als Stickmustersammlung aufheben.























